1. FHWS ToolDay in Würzburg

1. FHWS ToolDay Ablauf

1. Toolday an der FHWS

Google Analytics und eTracker erringen nach Zwölf Runden hartem Schlagabtausch ein Unentschieden. OnPage.org konnte sich mit seinem Superhelden ebenfalls durchboxen. Welche Tools ihren Namen alle Ehre gemacht haben oder doch nach Zwölf Runden ein technisches KO erlitten… und noch viel, viel mehr 😉

Prof. Dr. Christina Voelkl-Wolf und ihre Studenten aus dem Schwerpunkt E-Commerce, der Hochschule für angewandte Wissenschaft Würzburg-Schweinfurt, präsentierten am 18.12.2012 den ersten ToolDay der FHWS. Ziel war es, den jüngeren Semstern und externen Interessierten gängige Tools für Web-Analytics, Suchmaschinenoptimierung und SocialMedia-Tracking näher zubringen und erste Einblicke in deren Funktionsweise zu gewähren. In doch kritischen Diskussionsrunden wurden die Schwächen von so manchen Tools aufgedeckt. Zeitplan des 1. ToolDays der FHWS

Photo 18.12.12 10 10 07
toolday-profs

GoogleAnalytics vs. eTracker

Martin Gelowicz und Urs Merkel hielten die einleitende Präsentation des ersten ToolDay der FHWS. GoogleAnalytics und eTracker wurden in den Ring geschickt. Da sich die Web-Analytic-Tools in den vielen Funktionen gleichen, wurde die Präsentation in Form eines Boxkampfes gestaltet. Trotz blauer Augen und fehlenden Zähnen 😉 entschied das Auditorium nach Zwölf Runden Schlagabtausch auf ein knappes Unentschieden.

Wesentliche Knackpunkte waren die Kosten für eTracker, die bei GoogleAnalytics nicht entstehen und die automatische Datenkonformität von eTracker, die bei GoogleAnalytics ebenfalls nicht von vornherein entsteht.  Somit muss jeder für sich entscheiden, was die eigene Arbeitsweise besser unterstützt. Im Anschluss der ersten Präsentation des Würzburger ToolDays gab es gleich Feedback.
Feedback-Tool-Day

Piwik

Michael Schinzel und Alexander Dietrich arbeiteten den wesentlichen Vorteil von Piwik gegenüber den beiden erst genannten Analytic-Tools heraus. Die ganzen Daten liegen auf dem eigenen Server, somit weiß man immer wo, was liegt. Zusätzlich ist Piwik OpenSource, somit konnten Schinzel und Dietrich ihr Projekt Rootserver von IP-Projectsumfangreich mit Zusatzmodulen auswerten. Den Daten-Kompromiss muss man bei eTracker und GoogleAnalytics eingehen, denn die Daten werden bei den Anbietern gespeichert. Piwik bietet außerdem, laut Schinzel, den Vorteil, dass man Module selbst programmieren kann und somit Piwik genau auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar ist.

toolday-fhws-piwik

InternetBusinessPromoter

Dieses Tool wurde von Stefanie Niggemann und Alexander Sauer auf Herz und Nieren geprüft. Am Beispiel „Wirtschaftsinformatik“ wurde analysiert, wie die Plattform welearn.de im Vergleich zu den Mitbewerbern in den Suchergebnissen da steht.

Photo 18.12.12 10 10 01

Dabei wurde auch offen über Schwächen des Tools berichtet. Der Anbieter des Tools bietet z.B. die Möglichkeit an anhand den Impressions einer Seite und dem festgelegten Cost-per-Click, eine Click-Through-Rate zu berechnen. Keiner im Publikum und auch anwesende Refferenten konnten diesen Rechenweg nachvollziehen… Ansonsten unterstützt dieses Web-Analytics-Tool die Analyse des eigenen Webauftritts. Nicht mehr und nicht weniger!

Google WebMasterTools

Der Funktionsumfang der WebMasterTools (WMT) von Google und welche Möglichkeiten es in den WMT zur Überwachung der Performance der eigenen Website gibt, stellte Christian Pregitzer vor. Ein solider Vortrag über alle Funktionen der Google WebMasterTools…

Professionelles E-Mail-Tool

Wie man ein profesionelles E-Mail-Marketing anlegt und verwaltet erklärte uns Andreas Miller am Beispiel Tool Evalanche.

Dabei sollte man immer darauf achten aus welcher Zielgruppe die Empfänger sind. Ganz wichtig (!!!) die Größe der versendeten E-Mail. Nutzer mit zum Beispiel E-Mail Konten bei web.de können maximal 12 MB empfangen. So groß sollte zwar eine E-Mail nie sein, aber wenn die Konten dementsprechend klein sind, dann ist vielleicht für Ihre E-Mail kein Platz mehr…
professionelle-email-tools

 

Wie man solch ein E-Mail-Marketing analysiert versuchte uns Tobias Friedlein zu erklären. Tobias hatte dafür ein Video vorbereitet… (Ich werde versuchen dieses Video zu erhalten) Runtergebrochen, es wurde erklärt wie man in Evlanache erfährt, welcher Link in der versendeten E-Mailwie oft geklickt wurde. Gerne hätte ich zumindest noch erfahren, ob man noch mehr Daten herausfinden kann…

Runde 2 des FHWS ToolDay wurde den Suchmaschinenoptimierungs-Tools gewittmet...

Searchmetrics Essentials

Das größte und umfangreichste Suchmaschinenoptimierungs-Tool (SEO-Tool), so Sebastian Donners, ist Searchmetrics. Um die Präsentation überschaubar zu gestalten, gingen Donners und sein Mitreferent Florian Baumann auf die nach Ihren Ansichten wichtigesten Bereiche ein:

Suchbegriffe und Verlinkungen

toolday-searchmetrics

Zusammenfassend stellten Donners und Baumann dar, mit welchen Funktionen man Suchbegriffe und mit welchen man Verlinkungen in Searchmetrics erfassen und analysieren kann. Hierbei ist aufgefallen, dass es je nach Funktion zu unterschiedlichen Werten in der Ausgabe von Searchmetrics kommt. Dieser Fakt ist schon länger bekannt und wurde auch dementsprechend bewertet. Zum Schluss stellten die Referenten noch die Möglichkeit des Vergleichs zweier URLs vor.

Sistrix

Auch bei der Toolvorstellung von Sistrix, dem Tool von Johannes Beuß, ginge es umd die Vorstellung des Funkionsumfangs.

toolday-fhws.sistrix
Die Referenten Dominic Klosa und Robert Kolloch stellten detailiert die verschiedenen Bereiche des SEO-Tools vor. Kritisiert wurde von Klosa und Kolloch einerseits die Berechung des Sichtbarkeitsindex und andererseits, die fehlende Motivation zur Weiterentwicklung der verschiedenen Bereiche. Zum Beispiel würden sich die Herren die Möglichkeit wünschen, dass Sistrix ebenfalls wie OnPage.org unnötige Zeichen in URLs ausweisen würde. Hier wurde auf die Ausgabe 38 des Suchradars verwiesen.

Warum sich Sistrix mehr lohnt als andere Tools? – Diese Frage wurde damit beantwortet, dass Sistrix wesentlich älter ist und bei branchenfremden Menschen eher bekannt ist…

LinkResearchTools

Die Tools von Christoph C. Cemper stellten Mario Kinzel und Volker Wirsing vor. Interessant war beim Backlink-Profiling die Einstufung in die Kategorie…

  • Awesome
  • Good
  • Risky
  • Avoid

Hier gilt es eine gesunde Mischung aus den ersten drei Bereichen zu haben. Denn ein natürliches Linprofil enthält laut Kinzel auch ein paar Risky-Links. Im Rahmen des Vortrages war es leider nicht möglich, alle Abfragen und Kennzahlen der LinkResearchTools zu erklären und auf ihre Stärken und Schwächen zu analysieren, da der Funktionsumfang einfach viel zu groß ist für 30min 😉

OnPage.org

Alex Sauer stellte das „neue“ Tool von Marcus Tandler vor – OnPage.org. Dieses Tool ist, wie der Name schon sagt, für die Maßnahmen in der Suchmaschinenoptimierung gedacht, die auf der eigenen Website realisierbar sind. Es liefert einen wesentliches Zeitersparnis, so Sauer, da viele Auswertungen nicht mehr händisch gemacht werden müssen. Es werden zum Beispiel die entsprechenden Tags (Title, Meta-Description, Alt) ausgewertet, aber auch die interne Verlinkung, sowie die URL. Bei letzteren bewertet OnPage.org die Länge der URL und ihren Aufbau.

fhws-toolday-onpage.org
fhws-toolday-onpage.org2

Das Live-Beispiel an welearn.de verdeutlichte die schnelle und detailierte Arbeitsweise des OnPage.org Tools  😉  und verdeutlichte, dass das Tool wirklich mit Hirnschmalz gemacht wurde und eine echte Unterstützung für die alltägliche SEO-Arbeitet bietet. Ein wesentlichen Mehrwert der Präsentation war der Hinweis, dass Prof. Dr. Mario Serpino nicht mit Prof. Dr. Mario Fischer verwechselt werden darf, trotz der Ähnlichkeit 😀 *tränen-lach*  Die Präsentation von Alex sauer weckte die Zuhörer zur späten Stunde noch mal auf!

SocialMedia Monitoring Tool

Warum sollte man Social Media Monitoring überhaupt machen? Dieser Frage stellten sich Alex Hahn und Fabian Rehbach. Die Antwort liegt auf der Hand… Leute teilen in Sozialen-Netzwerk mit, was sie über die Marke denken. Mit dem Tool BuzzWatcher von „AT INTERNET“, dass versichert echte Daten zu verwenden und KEINE Hochrechnung, kann man genau dieses Reputations-Management versuchen zu steuern.

Das Tool nimmt dafür eine Analyse von Textinhalten anhand von Suchbegriffen vor. Diese werden aufgrund der Häufigkeit im Auftreten gewichtet. Die Idee dahinter ist gelungen, die Umsetzung lässt noch zu wünschen übrig, da die Latenz leider eine Echtzeit-Analyse nicht zu lässt. Diese wäre aber um Shitstorms entgegen wirken zu können, nötig. Die kritische und detailierte Betrachtung der Referenten, rundete den ersten FHWS ToolDay ab.

Fazit

Der erste FHWS ToolDay brachte den Neulingen die Tools aus der E-Commerce Branche gekonnt näher. Eine Veranstaltung von Studenten für Studenten, ganz nach dem Prinzip „Each one Teach one“ – erster Auftritt = gelungen 😉
Im nächsten Jahr werden hoffentlich noch mehr Zuhörer und vielleicht sogar Toolanbieter und externe Firmen anwesend sein.

  • Kategorie Studium

Kommentare sind geschlossen.